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Der Bär ist in!

walfab klärt auf, was es mit dem bären auf sich hat...in oder out das ist hier die frage.

Lange Zeit ist es her, da hat sich mein werter Kollege (dem swisspi.cx headstaff angehörig und ebenfalls aktiver Kolumnist) erkundigt, ob denn der Bär in sei. Ein wenig verwirrt über diesen mir bis zu diesem Zeitpunkt hin unbekannten Ausdruck, liess ich mir die genauere Bedeutung sofort von ihm erklären. Aufgeklärt darüber, was es mit dem Bären auf sich hat, konnte ich nun beruhigt antworten: Der Bär ist out!

Für alle unwissenden Leser und vor allem Leserinnen definiere ich den Begriff gerne etwas genauer: Wird die Frage gestellt, ob denn der Bär in sei, trifft die Frage eher weniger direkt den Befragten, sondern viel öfters eine Person aus dessen direktem Umfeld. Ist die befragte Person männlich, so dürfte im Normalfall die von der Frage betroffene Person weiblich sein (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber wir wollen vom Hinterladertum jetzt einmal absehen).

Nun, Männer haben gewisse Vorlieben, und ich, Walfab, nehme mir die Freiheit, stellvertretend für die weltweite Männerschaft auszusagen, dass die grosse Majorität (Mehrheit) eine gewisse Abneigung gegen den Bären verspürt. Es ist daher immer wieder von Neuem eine Erleichterung, mit einem klaren und überzeugten "nein" antworten zu können, wenn man auf die jüngsten Geschehnisse der Vergangenheit hin wieder mit dieser Frage konfrontiert wird.

Vor etwa einer Woche sind aber meine Ansichten über den Bären total durcheinandergeraten. Nicht, dass ich oben genannte Meinung revidiert hätte. Überhaupt nicht, mir käme es nicht im Traum in den Sinn! Aber nach Jahren der klaren Eindeutigkeit dieses Begriffes sorgt nun ein bekannter St. Galler Produktionsbetrieb in der Nahrungsmittelindustrie dafür, dass der Bär unter ganz neuen Aspekten bewertet werden muss. Die neue Betrachtungsweise des Bären ist schwarz und heisst daher sinnesgemäss "Schwarzer Bär". Nebst der Farbe aber bleibt er dem irischen Schwarzen relativ fern. – Kenner bemerken sofort, dass der "Schwarze Bär" im Gaumen geschmacklich mehr dem kühlen Blonden anhaftet. Nichts desto trotz ist das innovative Produkt in meinen Augen ein grosser Erfolg, da es das perfekte Pendant zu dem uns vertrauten kühlen Blonden, wie aber auch dem beliebten Guinness stellt. Da dieser "Schwarze Bär" dermassen mundet, bleibt mir und auch meinem werten swisspi.cx-Kollegen nichts anderes übrig als zu frohlocken: Der Bär ist in!

Die Konsequenz ist nun leider, dass Aussagen über den Bären aufgrund der Zweideutigkeit dieses Begriffes missverstanden werden könnten. Von Ihnen, werte Leserinnen und Leser, wird daher erwartet, dass Sie den Begriff zu differenzieren wissen. Wer also davon redet, dass der Bär in ist, meint eventuell gleichzeitig, dass der Bär out ist.

In dem Sinne: Der Bär ist in!

Walfab

 

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